Ein Plugin für JTL-Shop, das Artikel ohne Bestand zur Vorbestellung freigibt — begrenzt auf die Menge der offenen Lieferantenbestellung und befristet auf deren Liefertermin.
Ein gefragter Artikel ist leer. Die Lieferung ist unterwegs und hat einen Termin. Jetzt gibt es zwei Antworten: den Artikel gesperrt lassen — dann geht der Umsatz an den Wettbewerb. Oder den Überverkauf erlauben — dann verkauft der Shop auch all das weiter, wovon nichts nachkommt.
Der Schalter, den JTL-Shop dafür mitbringt, öffnet die Sperren für einen Artikel, ohne nach der Menge zu fragen. Genau die Zahl dazwischen fehlt: Wie viele Stück kann ich zusagen, ohne etwas zu versprechen, das nicht kommt? Diese Zahl steht bereits im System — in der offenen Lieferantenbestellung.
Freigegeben wird höchstens, was als offene Lieferantenbestellung in der Warenwirtschaft steht. Keine Schätzung und kein gepflegtes Feld, sondern die Zahl aus der Bestellung selbst. Bei Stücklisten begrenzt zusätzlich der knappste Bestandteil.
Die Freigabe endet mit dem angekündigten Liefertermin. Karenztage fangen verspätete Lieferungen ab, ein höchster Vorlauf verhindert Zusagen über viele Monate — bis dahin ändert sich ein Termin ohnehin mehrfach.
Lieferanten liefern häufig kurz: 80 Prozent sagt vier Fünftel der Zulaufmenge zu. Und Zuläufe unter einer Mindestmenge werden übergangen — bei zwei erwarteten Stück lohnt der Vorgang nicht. Beides gilt nur für die Automatik; eine von Hand gesetzte Menge wird nie gekürzt.
Sortimente, bei denen der Überverkauf beabsichtigt ist — Druck auf Bestellung, Textil, Streckengeschäft — tragen oft ein eigenes Artikelattribut. Dessen Namen tragen Sie ein, und das Plugin fasst diese Artikel nie an.
Was die Warenwirtschaft bereits freigegeben hat, bleibt unangetastet — das ist kein Nebeneffekt, sondern die Bauart. Das Plugin nimmt keinem Artikel etwas weg, es gibt nur zusätzliche frei. Damit ist der Ausstieg jederzeit folgenlos.
Auf der Artikelseite steht, dass vorbestellt wird und ab wann geliefert werden soll. Genannt wird der Termin des Lieferanten, nicht die interne Frist bis zu der Vorbestellungen angenommen werden — die beiden sind nicht dasselbe.
Der Trockenlauf je Artikelnummer: Was würde freigegeben, und warum nicht. Dazu ein Warnkasten mit den Freigaben, die in den nächsten sieben Tagen auslaufen — eine Freigabe meldet sich sonst nicht ab.
Sechs Sichten auf die Frage, warum ein Artikel verkäuflich ist: durch die Warenwirtschaft, durch ein Attribut, durch ein anderes Plugin oder durch dieses hier. Mit CSV-Ausgabe. Den Besitzer eines fremden Attributs ermittelt die Seite selbst, statt ihn festzuschreiben.
Die Arbeitsliste: was gerade wirkt und was möglich wäre, mit Auswahlkästchen und Sammelaktionen. Freigeben ist bewusst kein einzelner Klick — Termin und Menge sind Pflichtfelder.
CSV mit Artikelnummer, Termin und Menge: einfügen oder hochladen, erst prüfen, dann übernehmen. Die Prüfliste zeigt je Zeile drei Lagen — in Ordnung, ruht (gespeichert, wirkt aber nicht) oder Fehler.
Die eingebaute Anleitung zeigt Ihre tatsächlichen Werte, keine erfundenen Beispiele — aus derselben Quelle, nach der der Shop entscheidet. Eine Hilfe mit eigener Wahrheit verdirbt das Vertrauen in den Rest.
Betriebsart, Automatik, die vier Stellschrauben, das Ausnahmekennzeichen und der Lizenzschlüssel. Jede Einstellung mit dem Satz dazu, was sie bewirkt und wann sie schadet.
Das Plugin ist lizenzpflichtig und an die Adresse Ihres Shops gebunden. Der Schlüssel wird jedoch ohne jeden Rückruf geprüft: er trägt eine Signatur, die das Plugin gegen einen im Paket liegenden öffentlichen Schlüssel nachrechnet. Es geht keine Anfrage hinaus, es werden keine Daten übertragen, und Ihr Shop hängt nicht an der Erreichbarkeit meiner Server.
Das ist eine bewusste Entscheidung gegen die übliche Bauart. Ein Lizenzserver, der zurückgefragt wird, schaltet im Ausfall alle Kunden gleichzeitig ab. Diese Betriebspflicht gehe ich nicht ein, wenn ich nicht muss.
Zur Lizenz gehört ein zweiter Domainplatz für eine Prüfinstanz. Wer ein Shop-Update vorher testen will, braucht dafür eine Kopie — und die soll nicht an einer Lizenzsperre scheitern. Ob die Adresse mit oder ohne www. eingetragen ist, spielt keine Rolle.
Und die Ausfallrichtung ist so gewählt, dass nichts kaputtgeht: Ohne gültigen Schlüssel gibt das Plugin keine Vorbestellung frei — Ihr Shop verkauft im Übrigen unverändert weiter. Kein Schaden, nur kein Zusatznutzen. Was genau fehlt, sagt der Reiter Diagnose im Klartext; er unterscheidet ausdrücklich zwischen „ungültig“ und „nicht prüfbar“, damit niemand am falschen Ende sucht.
So viele Artikel eines echten Sortiments kamen für eine Vorbestellung tatsächlich in Frage. 3.872 standen ohnehin im Überverkauf, 1.307 hatten keine Deckung, 69 sind lagerunabhängig. Die Zahl sagt, worum es geht: nicht um einen Schalter für alles, sondern um wenige Artikel, bei denen es zählt.
Eine Sicherheitsprüfung des eigenen Codes fand drei echte Lücken: ein Artikelname ging unmaskiert in eine Kundenmeldung, die Verwaltungsaktionen prüften kein Sitzungsmerkmal, und die Tabellenausgabe konnte Formeln transportieren. Alle drei behoben, jede mit Gegenprobe.
Eine Freigabe von Hand meldete Erfolg und wirkte nicht — bei Stücklisten ohne eigene Bestandteile im Shop wurde die Menge still auf null gekappt. Der schwerere Fehler war die Meldung: sie berichtete, was gespeichert wurde, nicht was wirkt. Seither rechnet das Plugin nach jedem Schreiben nach und sagt je Artikel, ob es wirkt und warum nicht.
Der dritte Befund ist der lehrreichste. Eine Erfolgsmeldung, die nur den Schreibvorgang quittiert, schickt den Betreiber auf die Suche an der falschen Stelle. Deshalb wird hier nach dem Schreiben neu gerechnet und das Ergebnis berichtet.
Die freigegebene Menge ist eine Obergrenze. Trägt jemand im Warenkorb mehr ein, wird die Position auf die freigegebene Menge zurückgesetzt — mit einem Hinweis, dass gekürzt wurde. Mehr als zugesagt kann nicht bestellt werden.
Dafür gibt es Karenztage: Die Freigabe läuft noch eine festgelegte Zeit über den Termin hinaus weiter. Ist der angekündigte Termin überschritten, ändert sich der Text auf der Artikelseite und nennt das offen, statt weiter ein Datum zu behaupten, das nicht mehr stimmt.
Ja, über den Trockenlauf: Es wird gerechnet und protokolliert, aber nichts freigegeben. ⚠ Ein Hinweis dazu, der wichtiger ist als er klingt: Wer von „scharf" direkt auf „Trockenlauf" zurückschaltet, nimmt bereits gefüllten Kundenwarenkörben die Deckung — der Shop räumt sie dann weg. Dafür gibt es die Betriebsart „auslaufend": keine neuen Freigaben, bestehende Warenkörbe bleiben gültig.
Nein. Die Automatik lässt sich abschalten; dann gelten ausschließlich die Artikel, die Sie von Hand eintragen. Das ist der übliche Anfang: wenige Artikel, bei denen es sich lohnt, und erst danach die Frage, ob die Automatik dazu passt.
Ja. Jede Freigabe wird protokolliert, und eine Herkunftsliste zeigt je Artikel, warum er verkäuflich ist — durch die Warenwirtschaft, durch ein Attribut, durch ein anderes Plugin oder durch dieses hier. Zusagen an Kunden werden getrennt aufbewahrt und überleben auch eine Deinstallation: sie belegen, was einem Kunden versprochen wurde.
Nein. Die Lizenz wird über eine Signatur geprüft, die das Plugin auf Ihrem eigenen Server nachrechnet — kein Rückruf, keine Übertragung, keine Abhängigkeit von meiner Erreichbarkeit. Auch sonst geht keine Anfrage hinaus.
Sie werden vorher gewarnt, und nach dem Ablaufdatum gilt eine Karenzzeit — ein Ablauf am Sonntag soll kein Wochenende kosten. Läuft sie ganz aus, gibt das Plugin keine neuen Vorbestellungen mehr frei. Ihr Shop verkauft unverändert weiter, es fehlt nur der Zusatznutzen. Verlängern heißt: neuer Schlüssel, kein neues Paket.
Ab JTL-Shop 5.7, produktiv im Einsatz auf zwei Shops. Gebaut und geprüft wurde vorher auf einem Prüfstand mit derselben Shop-Version und einem echten Sortiment — bewusst nicht am Livesystem, weil eine Installation Migrationen ausführt und das Plugin in die Verkaufssperren des gesamten Sortiments greift. Genau dafür gehört zur Lizenz der zweite Domainplatz.
Einrichtung Schritt für Schritt, alle Einstellungen mit ihrer Wirkung, die Reiter im Backend und die Grenzen — vor dem Kauf lesbar.
Nachschlagen →Vorbestellung setzt voraus, dass der Zulauf stimmt. Genau darum geht es dort.
Ansehen →Bevor ein Plugin in die Verkaufssperren greift, sollte der Rückweg stehen.
Ansehen →Die Menge, die Sie gefahrlos zusagen können, steht bereits in Ihrer Warenwirtschaft.
Individuelle Software und Werkzeuge für Betriebe, die mit Standardlösungen an Grenzen stoßen.