Hinter 4VEX steht eine Person. Wer hier anfragt, spricht mit derjenigen, die anschließend auch den Code schreibt — es gibt keine Zwischenschicht, auf deren Weg Anforderungen verloren gehen.
Ich bin in der Logistik zu Hause, nicht in der Informatik. Über zwanzig Jahre in Produktions- und Distributionslogistik: Lager- und Versandmanagement, Budgetverantwortung bis acht Millionen Euro, Führung von Teams bis zu 82 Mitarbeitern. Geprüfter Logistikmanager, dazwischen rund fünfzehn Jahre selbständig.
Der für diese Website entscheidende Teil steht mitten in diesem Werdegang: Ich habe Warenwirtschaft nicht studiert, sondern eingeführt. Lagerverwaltungs-, Warenwirtschafts- und Dokumentenmanagementsysteme — geplant, eingeführt, weiterentwickelt, und anschließend als operativ Verantwortlicher damit gearbeitet. Bei GE Wind Energy gehörte die Einlagerungslogik eines Lagersystems einschließlich Regalaufteilung zu meinen Aufgaben, dazu der Aufbau der regionalen und überregionalen Lagerstruktur für Deutschland.
Wer ein Warenwirtschaftssystem selbst eingeführt hat und danach jahrelang damit gearbeitet hat, kennt den Unterschied zwischen dem, was in der Auswertung steht, und dem, was im Regal liegt. Dieser Unterschied ist der Ausgangspunkt fast aller Werkzeuge auf dieser Seite.
Programmiert habe ich schon lange davor: Anfang der 2000er entstand mit phpNukeFun mein erstes eigenes Portalsystem — dieselbe Sorte Software, nur zwanzig Jahre früher.
Kein Werkzeug auf dieser Seite ist am Reißbrett entstanden. Jedes hat eine Vorgeschichte im Lager, in der Disposition oder im Versand.
Einlagerungslogik und Regalaufteilung für ein Lagersystem entworfen, Lagerstruktur für Deutschland aufgebaut
Werkzeuge, die verstehen, warum Bestand im System und Bestand im Regal auseinanderlaufen
Ein Unique-ID-System für Mehrweg-Großgebinde eingeführt — in Leergutverwaltung, laufende Produktion und Wiederaufbereitung, verzahnt mit SAP und weiteren ERP-Systemen
Werkzeuge, die sich an vorhandene Warenwirtschaft anschließen, statt sie ersetzen zu wollen
Transportwege für Rohstoffimporte aus China und Indien nach Lieferzeit und Liefertreue ausgewählt
Ein Bestandsberater, der die Wiederbeschaffungszeit misst statt dem Stammdatenfeld zu glauben — in einem Fall 32 Tage statt der hinterlegten 3
Forecast-Planung für zwei Werke, SCM-Prozesse zwischen Einkauf, Produktion und Vertrieb abgestimmt
Bestellempfehlungen, die ihren Rechenweg offenlegen, statt eine Zahl auszuwerfen
Zugesagte Liefermengen und Rohstoffversorgung während einer Standortschließung sichergestellt — bei laufend geänderten Stückzahlen
Software, die den Fall mitdenkt, in dem der Plan sich ändert, während er läuft
Über zwanzig Jahre Produktions- und Distributionslogistik, seit 2024 als operativer Leiter.
Warehouse-Management, Dokumentenmanagement und Controlling — geplant, eingeführt und anschließend operativ damit gearbeitet. Dazu ein Unique-ID-System für Mehrweg-Großgebinde, verzahnt mit SAP und weiteren ERP-Systemen.
Bei GE Wind Energy die Einlagerungslogik und Regalaufteilung eines Lagersystems sowie die regionale und überregionale Lagerstruktur für Deutschland.
Bei KSM Casting Produktionsplanung und Forecast für zwei Werke. In einem Beratungsmandat die Ausgliederung einer Versand- und Verpackungsabteilung samt Transportwahl nach Lieferzeit und Liefertreue.
Zugesagte Liefermengen und Rohstoffversorgung während einer Standortschließung sichergestellt — bei laufend geänderten Stückzahlen, samt Maschinentransporten, Konsignationslager-Inventuren und Zollabwicklung.
Ich denke selten geradeaus. Die naheliegende Lösung ist häufig die, die an der Wirklichkeit scheitert — und der Umweg der, der trägt. Ein paar Beispiele aus echten Projekten, damit das nicht bei einer Behauptung bleibt. Der letzte handelt nicht von Systemen, sondern von Zusammenarbeit.
„Aufgrund seiner genauen Analysefähigkeit und seiner enormen Auffassungsgabe ist er jederzeit in der Lage, auch schwierige Situationen sofort zutreffend zu erfassen und schnell gute Lösungen zu finden.“
Die Nachfragezahlen in einer Warenwirtschaft sind verzerrt, weil ausverkaufte Artikel als schwach erscheinen. Der geradeaus gedachte Weg: den historischen Bestandsverlauf rekonstruieren und die Lücken hochrechnen. Das wäre an den Daten gescheitert — Lagerverwaltungssysteme verzerren genau diesen Verlauf. Die tragfähige Lösung kam über die Ecke: bestellt gegen ausgeliefert. Zwei Zahlen aus den Auftragsdaten, denen man trauen kann, ganz ohne Rekonstruktion.
Beim Entwickeln eines Wiederherstellungswerkzeugs meldete ein Vorgang durchgehend Erfolg. Tatsächlich war von 355 Löschbefehlen kein einziger durchgelaufen; 13 Tabellen hatten sich lautlos verdoppelt. Seitdem gilt: Ein Vorgang, der Erfolg meldet, ist damit noch nicht erfolgreich gewesen. Es wird hinterher nachgesehen, ob der Zustand stimmt — nicht auf Rückgabewerte vertraut.
Die Annahme, ein Shop-Update fasse „die Datenbank“ an, hätte zur Voll-Sicherung geführt. Die Messung ergab zwölf betroffene Tabellen von 544. Damit wurde ein zielgenauer Rückweg möglich, der vorher undenkbar schien. Fast jedes Projekt beginnt hier mit einer Messung statt mit einem Konzept — und die Antwort verändert regelmäßig den Zuschnitt der Lösung.
Der Verdopplungsfehler oben ist heute kein Kapitel in einem Fehlerbericht, sondern eine feste Prüfung im Systemcheck. Ein Fehler, der nur behoben wird, kommt wieder. Einer, der zur Prüfroutine wird, nicht. Dasselbe gilt für einen Auswertungsfehler, der still 10,9 % der Datensätze verschluckte: Seither wird jede Änderung an der Rechenlogik gegen zwei unabhängige Datenwege mit einem echten Lauf gegengerechnet.
Jeder Knopf muss vier Fragen beantworten: Was macht er? Was setzt er voraus? Ist die Reihenfolge zwingend? Verändert er Daten? Und während er läuft, muss sichtbar sein, wo er steht. Diese Erklärung wird nicht nachträglich danebengeschrieben — sie entsteht aus derselben Quelle wie der Knopf selbst. Sonst veraltet sie beim ersten Umbau.
Wenn mir ein Vorschlag nicht passt, sage ich selten „so nicht“. Ich bitte mein Gegenüber, die eigene Entscheidung noch einmal zu prüfen — mit einer Frage, die sich beantworten lässt. Oft kommt dann eine bessere Lösung zurück als die, die ich selbst vorgeschlagen hätte. Und wenn nicht, ist die ursprüngliche Entscheidung wenigstens geprüft statt nur getroffen.
Das gilt auch nach einem Ja. Zustimmung ist kein Schlussstrich, sondern der Moment, in dem sich die unbequeme Frage gefahrlos stellen lässt — weil niemand mehr eine Position verteidigen muss. Im Projekt heißt das: Sie bekommen von mir keine stille Ausführung eines Wunsches, von dem ich glaube, dass er Ihnen schadet. Sie bekommen eine Frage.
Fremde Systeme werden gelesen, nicht beschrieben. Der Zugriff auf ein Kunden-Livesystem ist grundsätzlich lesend. Empfehlungen werden ausgegeben, nicht ausgeführt. Gearbeitet wird auf Kopien und Prüfständen.
Getrennt bleibt getrennt. Mandanten voneinander, Entwicklungs- von Livesystemen, Branchen voneinander, Gesundheitsdaten von allem übrigen. Diese Trennungen sind keine Konvention, sondern harte Regeln — sie werden nicht im Einzelfall aufgeweicht.
Reifegrad wird benannt. Manches hier ist seit Jahren im Einsatz, anderes trägt Version 0.9. Beides steht dran. Software, die sich reifer gibt als sie ist, kostet später mehr Vertrauen, als sie vorher gewinnt.
Ein Rückweg gehört dazu. Jede Veränderung an einem laufenden System braucht einen Weg zurück — und der wird ausprobiert, bevor er gebraucht wird. Eine nie benutzte Wiederherstellung ist eine Vermutung, kein Rückweg.
Die Frage stellt sich jeder, der bei einer einzelnen Person kauft. Meistens wird sie nicht gestellt, sondern still mit „lieber nicht“ beantwortet. Deshalb hier die Antwort, bevor Sie fragen müssen.
Was bei Ihnen installiert ist, bleibt es. Das Sicherungs-Plugin sichert auch dann weiter, wenn ich nie wieder eine Mail beantworte — es liegt auf Ihrem Server und braucht mich für den laufenden Betrieb nicht.
Auf Wunsch bei einem neutralen Dritten, mit Herausgabe an Sie bei dauerhafter Nichterreichbarkeit oder Zahlungsunfähigkeit. Damit ist Ihr Risiko begrenzt, ohne dass ich mein Know-how aus der Hand gebe.
Wer nach mir käme, muss weiterarbeiten können. Deshalb steht bei jedem Werkzeug, was es tut, was es voraussetzt und wo die Fallstricke liegen — nicht nur, wie man es bedient.
Keine Ticketnummer, keine Warteschleife. Die Telefonnummer im Impressum ist meine, und die E-Mail beantworte ich selbst.
Mit Agenturen aus demselben Umfeld, damit Kapazität und Vertretung nicht an einer Person hängen. Wo das für Ihr Vorhaben zählt, klären wir es im Angebot — nicht im Kleingedruckten.
Das Risiko verschwindet dadurch nicht. Es ist aber begrenzt, benannt und für Sie überprüfbar — und das ist mehr, als die meisten Anbieter dazu sagen.
Dann schildern Sie, woran Sie gerade sitzen. Der Rest ergibt sich im Gespräch.
Individuelle Software und Werkzeuge für Betriebe, die mit Standardlösungen an Grenzen stoßen.