Ein Plugin für JTL-Shop, das Dateien und Datenbank getrennt sichert — und beim Wiederherstellen nicht vor die Wahl „alles oder nichts“ stellt, sondern bis auf einen einzelnen Baustein hinuntergeht.
Ein Plugin-Update geht schief. Sie haben eine Sicherung von gestern Nacht — nur umfasst die den ganzen Shop. Zurückspielen würde auch alle Bestellungen des heutigen Tages löschen. Also lässt man es und repariert von Hand.
Das ist der Normalfall. Nicht weil Sicherungen fehlen, sondern weil sie die falsche Körnung haben. Was gebraucht wird, ist nicht „der Shop von gestern“, sondern „die Dateien genau dieses einen Plugins von gestern, und sonst nichts“.
Dateien und Datenbank sind zwei Dinge und werden auch so behandelt. Jede Sicherung bekommt ein Verzeichnis mit Prüfsummen und prüft sich nach dem Schreiben selbst.
Ein Auswahlbaum auf beiden Seiten: Sie sehen, was sich seit der Sicherung geändert hat, und holen genau das zurück — einzelne Dateien, einzelne Tabellen.
Ein Plugin oder ein Template als Einheit: seine Dateien und seine Daten zusammen, aber getrennt vom Rest des Shops. Damit lässt sich ein missratenes Update rückgängig machen, ohne den Tagesumsatz mitzunehmen.
Jede Wiederherstellung lässt sich zuerst als Trockenlauf fahren: Sie sehen, was passieren würde, bevor etwas passiert. Und vor jedem echten Lauf wird der Vorher-Stand weggeschrieben.
Zeitplan über den Shop-Cron, Großvater-Vater-Sohn-Aufbewahrung, Auslagerung per SFTP, FTPS oder FTP — mit Rückweg. Die ausgelagerte Kopie kann verschlüsselt werden.
Dauerhafte Selbstprüfung der Umgebung: Rechte, Speicherplatz, verfügbare Werkzeuge, Schutzpfade — und eine Prüfung auf verdoppelte Datensätze, die sonst niemand bemerkt.
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Falsche Körnung, fehlende Dateien — warum die Sicherung im Ernstfall oft nicht hilft.
Lesen →update/migrations ist seit Shop 5.4 leer. Die ausgeführten stehen woanders.
Testshop aus dem Live-Shop erzeugen, das Update dort einspielen, den Zustand vergleichen.
Lesen →So viele Löschbefehle liefen beim Wiederherstellen tatsächlich durch — nämlich keiner. Die Folge: 13 Tabellen ohne Schlüssel verdoppelten sich lautlos, der Prüfshop zeigte hinterher keine Artikel mehr. Kein Fehler, keine Meldung. Gefunden, behoben, reproduziert — und seither prüft der Systemcheck genau darauf.
So viele Tabellen fasst der Sprung von Shop 5.5.4 auf 5.6.2 tatsächlich an. Gemessen, nicht geschätzt. Genau diese Zahl macht einen zielgenauen Rückweg möglich, wo sonst nur die Voll-Sicherung bleibt.
Sichern, Wiederherstellen, Bausteine, Automatik, Systemcheck — die fünf Stufen sind gebaut und einzeln verifiziert, einschließlich eines bewusst zerstörenden Datenbanklaufs gegen einen Prüfshop.
Der erste Befund ist der wichtigste: Ein Vorgang kann vollständig durchlaufen, jede Meldung auf Erfolg stehen — und das Ergebnis trotzdem falsch sein. Deshalb prüft dieses Werkzeug hinterher nach, statt sich auf Rückgabewerte zu verlassen.
Ab JTL-Shop 5.6, im produktiven Einsatz auf 5.7. Der Mengentest lief dort gegen einen echten Shop: 91.503 Einträge in 4 Minuten 13 Sekunden. Für 5.8 steht ein systematischer Durchlauf noch aus — bis dahin sage ich zu 5.8 nichts zu.
Nein, und das ist auch nicht das Ziel. Die Hoster-Sicherung ist Ihr Netz für den Totalausfall. Dieses Werkzeug ist für den weit häufigeren Fall: Ein Teil ist kaputt, alles andere soll bleiben, wie es ist. Beides nebeneinander ist die sinnvolle Aufstellung.
Einen JTL-Shop 5, PHP 8.1 oder neuer und die Möglichkeit, externe Programme aufzurufen — für den Datenbankabzug wird das Standardwerkzeug mysqldump genutzt. Ob alles vorhanden ist, sagt Ihnen der Systemcheck beim ersten Aufruf, ohne dass Sie etwas installieren müssen.
Man kann viel kaputt machen — deshalb sind mehrere Sperren eingebaut: der Probelauf, der automatisch weggeschriebene Vorher-Stand, geschützte Pfade, die nie überschrieben werden, und ein Rechte-Wächter. Die Empfehlung bleibt trotzdem: den ersten Lauf auf einem Prüfstand fahren, nicht am Live-Shop.
Über eine Anfrage. Sie bekommen das Paket und auf Wunsch die Einrichtung dazu — der erste Lauf an einem echten Shop ist die Stelle, an der sich zeigt, ob Auswahl und Zeitplan zu Ihrem Betrieb passen.
Die Sicherung ist der Rückweg. Der Prüfstand sorgt dafür, dass Sie ihn seltener brauchen.
Ansehen →Wenn der Shop läuft, geht es um die nächste Frage: stimmen die Zahlen dahinter?
Ansehen →Fünf Werkzeuge, die alle an derselben Erfahrung entstanden sind.
Übersicht →Am besten unter Bedingungen, die Sie selbst gewählt haben.
Individuelle Software und Werkzeuge für Betriebe, die mit Standardlösungen an Grenzen stoßen.