Grenzen und Fallstricke

Was das Werkzeug nicht kann, und die Stellen, an denen erfahrungsgemäß etwas schiefgeht. Diese Seite ist bewusst so ausführlich wie die über den Nutzen.

Zwei offene Lieferantenbestellungen

Liegen zu einem Artikel zwei Bestellungen mit verschiedenen Terminen vor, sieht der Shop nur eine zusammengefasste Zahl. Das Werkzeug kann diesen Fall grundsätzlich nicht auflösen — es arbeitet mit dem, was die Warenwirtschaft sendet. Wo es darauf ankommt, ist die Freigabe von Hand der sichere Weg.

Veraltete Termine in der Warenwirtschaft

Ein häufiger Befund: Kandidaten werden freigegeben und laufen noch am selben Tag ab, weil ihr Zulauftermin längst vergangen ist und nur die Karenztage sie am Leben hielten. Die Heilung liegt eine Stufe früher — in der Pflege der Termine, nicht an der Karenzschraube.

Stücklisten

Bei einer Stückliste begrenzt zusätzlich der knappste Bestandteil. Das ist gewollt: Sonst würden Sätze zugesagt, die sich nicht bauen lassen. Sind die Bestandteile im Shop gar nicht vorhanden, kann das Werkzeug sie nicht prüfen und begrenzt dann auch nicht — es sagt das im Protokoll ausdrücklich, statt eine 0 anzunehmen.

Bei einem Variationsvater wirkt eine Freigabe nur an den einzelnen Varianten, nicht am Vater selbst.

Der Rückweg von „scharf"

Der wichtigste Fallstrick, deshalb noch einmal: Wer direkt auf Trockenlauf zurückschaltet, nimmt gefüllten Kundenwarenkörben die Deckung. Der Shop räumt sie dann weg — für den Kunden sieht das aus wie ein Fehler Ihres Shops. Nehmen Sie auslaufend.

Was das Werkzeug nicht tut

Es steuert keine Kundengruppen — das bleibt Sache der Warenwirtschaft. Es begrenzt keinen Überverkauf, den die Warenwirtschaft freigegeben hat. Und es schreibt keine eigenen Termine in Ihre Artikel: Ist ein Erscheinungsdatum gepflegt, gewinnt dieses, und das Werkzeug meldet nur, wenn beide Angaben auseinanderfallen.

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